In Lost Lullabies: The Orphanage Chronicles findet sich der Spieler im Jahr 1980 in einem verlassenen Waisenhaus wieder, das zwanzig Jahre zuvor durch ein Feuer zerstört wurde. Seitdem ranken sich düstere Gerüchte um das Gebäude – man sagt, die Seelen der Kinder und Betreuer, die damals ums Leben kamen, seien noch immer dort gefangen. Die Geschichte basiert auf wahren Begebenheiten aus Lowell im Jahr 1960 und verleiht dem Spiel eine erschreckend realistische Note.
Das Spiel ist ein kooperatives Horrorspiel, das allein oder im Team von zwei bis vier Spielern gespielt werden kann. Ziel ist es, das verfallene Waisenhaus zu erkunden, Spuren der Vergangenheit zu entdecken und die bösartigen Geister zu identifizieren, die keine Ruhe finden. Jeder Spieler verfügt über spezielle Ausrüstung und Fähigkeiten, die beim Überleben und bei den notwendigen Ritualen zur Austreibung der Geister helfen.
Die Atmosphäre baut sich durch stetig wachsendes Grauen auf – dunkle Korridore, das Echo alter Wiegenlieder und plötzliche Erscheinungen der Geister schaffen ein Erlebnis, in dem Zusammenarbeit der Schlüssel zum Erfolg ist. Spieler müssen Informationen austauschen, ihre Schritte planen und gemeinsam Entscheidungen treffen, denn wer den übernatürlichen Kräften allein gegenübertritt, endet meist tragisch.
Lost Lullabies: The Orphanage Chronicles vereint Elemente paranormaler Ermittlungen, Survival-Horror und Teamarbeit. Es ist eine Geschichte von Tragödie und Erinnerung, aber auch vom Mut, sich dem Unbekannten zu stellen. Das Ziel ist klar – die bösen Mächte zu vertreiben, die das Waisenhaus heimsuchen. Doch die Frage bleibt: Werden die Spieler entkommen, oder werden sie selbst Teil seiner dunklen Chronik?